Craft Beer

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Craft Beer

Die kleine weltweite Bierrevolution

Eine Erklärung dafür zu finden, was Craft Beer ist, sorgt bei vielen Bierexperten für graue Haare und bei Bier-Neulingen für ratlose Gesichter. Schon bei der Schreibweise ist man sich nicht einig:
Craft Beer, Craftbeer, Craft-Bier oder dann etwas hilflos Kraftbier? Die Herausforderung einer Definition liegt darin, dass Craft Beer einerseits ein weltweites Phänomen ist, das jeden Bierstil umfasst, andererseits auf dem globalen Biermarkt aber immer noch eine Nische darstellt.

Dennoch ist Craft Beer inzwischen in den deutschen Massenmedien und allmählich auch in der Mitte der deutschen Gesellschaft angekommen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Begriff 'Craft Beer' eindeutig auf den Punkt gebracht wird. Also dann: Was ist Craftbeer? Craft-Bier? Oder doch Craft Beer?

Craft Beer – Definition

Craft Beer hinterfragt und fordert die etablierte Bierkultur eines Landes heraus. Als solches ist es gleichzeitig eine erneuernde, als auch traditionalistische Bewegung, die in jeder Kultur andere Formen annimmt. Craft Beer ist handwerklich gebrautes und kreatives Bier aus möglichst hochwertigen Zutaten.
Es unterscheidet sich von industriell produziertem Bier durch mehrere Eigenschaften:

1. Der Brauer bestimmt maßgeblich mit, was für ein Bier gebraut wird, anstatt im Auftrag der Braufirma ausschließlich zielgruppenorientiertes Bier herzustellen. Dabei greift der Braumeister oft nicht nur auf eine große Erfahrung der Geschmacksvarianten der unterschiedlichen Bierstile zurück, sondern kennt alle Tricks, wie Geschmacksvielfalt im Brauprozess erzeugt wird. Manchmal sind es auch Hobbybrauer, die aus ihrer Liebe zum Bier einen Beruf machen.

2. Der Brauer experimentiert sowohl mit Zutaten als auch mit Stilen, schaut über den Tellerrand der lokalen Bierkultur und versucht sich biertechnisch zu entwickeln. Hier findet sich auch der Unterschied zur traditionellen Handwerksbrauerei. Diese produzieren ebenfalls hervorragendes Bier, bleiben jedoch oft in den gewohnten Mustern. Craft Beer hinterfragt Konventionen und sucht unkonventionelle Geschmacksrichtungen. Es lebt sowohl von der Wiederbelebung alter Brautraditionen als auch von deren Weiterentwicklung.

3. Die Brauzutaten werden vorwiegend danach ausgewählt, wie sie den Geschmack und die Qualität des finalen Bieres verbessern. Dieser Anspruch von Qualität und Natürlichkeit gilt natürlich auch für die Herstellungsprozesse. Anspruchsvolle Craft Breweries vermeiden es daher Kunststoffe wie PVPP zur Klärung einzusetzen oder genmanipuliertes Getreide zu verwenden, um die Kosten niedrig zu halten.

Craft Beer: In den USA geboren, in allen Ländern der Welt daheim. Craft Beer ist eine globale Bewegung. Sie umfasst alle anderen Biersorten, vom klassischen Pilsener über belgische Ales und irische Stouts bis hin zu englischen Barley Wines. Jedes Bier kann Craft Beer sein, wenn es mit der entsprechenden Einstellung zu Handwerk und Produkt gebraut wurde.

Soviel zum allgemeinen Verständnis von Craft Beer: Wen nun die Neugier gepackt hat, der findet weiter unten einen Kurzausflug in die Geschichte, einzelne Brauverfahren und weitere, spannende Informationen rund ums Thema Craft Beer.

Bierlinie - Dein Craft-Beer-Onlineshop

Craft Beer kaufen ist eine einzigartige Einkaufserfahrung, denn mit Craft Beer ist es wie mit gutem Wein: Die Vielzahl an Bierspezialitäten ist überragend. Schon die Auswahl bei dem Bierstil India Pale Ale ist sehr groß: 
Probiere amerikanische IPAs, wie Anchor Go West IPA oder Samuel Adams Rebel IPA, sowie deutsche India Pale Ales wie Wiestner Lucky Lup oder das Mystique IPA von Kuehn Kunz Rosen. Aus Belgien kommt das neue Belgian Coast IPA von St. Feuillien, an niederländischen IPAs bieten wir z.B. Brouweri'Tij IPA. Oder aber Du vergleichst gleich mehrere deutsche Craft-Beer-Sorten im Craftbier Paket Deutschland.
Selbst für kundige Konsumenten ist es manchmal empfehlenswert, sich bei der Bierauswahl beraten zu lassen. Besuche dazu unseren Bierladen in Berlin Prenzlauer Berg. Doch auch wer keinen Craft Beer Shop oder gut sortierten Getränkeladen um die Ecke hat, kann bei uns internationales Bier und Craft Beer online bestellen und wird schnell fündig: Kurze und schlüssige Bierprofile erleichtern die Wahl, unsere von Spezialisten zusammengestellten Pakete sorgen für geschmackliche Bier-Überraschungen.

Als Importeur und Händler von internationalem Bier bieten wir ein breites Sortiment an Craft Beer-Spezialitäten und beliefern Gastronomie, Einzelhandel und andere Online-Shops. Doch auch der anspruchsvolle Endkunde findet unter Hunderten Sorten mit Sicherheit das richtige Bier für den anspruchsvollen Geschmack.

Craft Beer als Geschenk

"Wo kann man Craft Beer kaufen?" fragt sich so mancher, und freut sich dann wahnsinnig über ein Paket mit Craft Beer, durch das er die verschiedenen Biersorten zu Haus probieren kann. Deswegen kannst Du Craft Beer im Shop bei uns online günstig bestellen. Solltest Du noch unsicher sein, dann kannst Du in unserem Onlineshop für Bier auch einen Gutschein für Craft Beer unkompliziert kaufen und später in Ruhe die Sorten wählen, die dir am besten gefallen. Die Bierbeschreibungen sind ausführlich und erleichtern es dir, die passenden Biere für Deinen Geschmack oder für Freunde und Verwandte zu finden. Oder wähle gleich ein Bier-Paket, dann hast Du ein paar Biere, die Du in Ruhe miteinander vergleichen kannst.

Firmenkunden hingegen können Craft Beer direkt vom Großhandel kaufen und sich dort beraten lassen.

Craft-Beer-Bewegung

Craft Beer Ursprungsland

Das Ursprungsland der modernen Craft-Beer-Bewegung sind dennoch ganz klar die Vereinigten Staaten von Amerika. In den Siebzigern hatte das Brauereisterben und die Monopolisierung in der Bierindustrie ihren Höhepunkt erreicht. Eine Handvoll Großbrauereien kontrollierten den Biermarkt von Boston bis Los Angeles. Auftritt Jimmy Carter: Der 39. Präsident der USA legalisierte das Heimbrauen. Aus Heimbrauern wurden Inhaber von Gasthausbrauereien (Brewpubs), aus denen wiederum Produktionsbrauereien und daraus ein unerwartet erfolgreiches Geschäftsmodell wurde. Die zunächst Mikrobrauereien (Microbreweries) und später Craft Breweries genannten Brauerei-Neulinge setzten dem glatt gebügelten Industrie-Bier knallig-intensive Geschmacksbomben, allen voran das moderne IPA (India Pale Ale), entgegen. Sie trumpften mit frechem Design und Marketing auf und gaben der amerikanischen Bierwelt Individualität und Geschmacksvielfalt zurück. In 40 Jahren wuchs die Zahl der Bierproduzenten von 4 auf nunmehr 5.301, der Marktanteil der Craft-Beer-Brauereien stieg auf 12,3% vom Biervolumen und 21,9% vom Umsatz. 2016 setzte Craft Beer in den USA damit ca. 23,5 Milliarden US-Dollar um.

Craft-Beer-Entwicklung in England, Belgien und Deutschland

In den klassischen Bierkulturen England, Belgien und Deutschland gestaltete sich die Revolution deutlich behäbiger. Die breite Verfügbarkeit vergleichsweise günstiger, aber hochwertiger Biere von großen und mittelständischen Brauereien bremste den Revolutionsdrang. Gewissermaßen gab es schon Craft Beer, es hieß nur nicht so. Vielen, auf hohem Niveau brauenden Traditionsbrauereien gab die kreative Energie aus den USA jedoch den Kick, um die eigenen Sorten und Bierstile zu überdenken. Indessen waren es auch hier die kleinen, oft jungen Brauereien, die sich für neue Bier-Experimente am schnellsten öffneten.
In Deutschland ist es natürlich vor allem das Reinheitsgebot, mit dem die kreative Braukultur sich auseinandersetzen muss. Während in Belgien Braumeister völlig selbstverständlich Bier mit Kräutern oder Früchten brauen, ist der Kampf um die Legalisierung natürlicher Zutaten in Deutschland deutlich härter.

Craft Beer in Belgien

Die belgische Bierkultur unterscheidet sich von der deutschen und englischen dadurch, dass hier nie eine Grenze zur Genusskultur gezogen wurde. Bierbars mit mehreren Hundert Bieren auf der Karte und einem speziellen Glas für jeden Stil (und in extremen Fällen gar für jede Marke) gehören zur Szenerie vieler belgischer Städte. Biermenüs, von Köchen und Sommeliers zusammengestellt, sind natürlicher Bestandteil der gehobenen Küche. In Belgien muss Bier nicht so sehr gegen das Monopol von Wein als das Genießergetränk ankämpfen, welches hierzulande in den Köpfen vorherrscht. Master Blender kreieren fein abgestimmte Cuvées ganz selbstverständlich auch mit Bier, nicht nur mit schweren Rotweinen und Spirituosen.
Hinzu kommt die größere Freiheit bei der Wahl der Brauzutaten, die Kreativität beflügelt. Daher kommt es nicht von ungefähr, dass sich die Craft-Beer-Bewegung auch voller Begeisterung auf viele belgische Stile stürzt. Das Saison beispielsweise, ein hopfenbetonter, heller Starkbierstil, der einst den Feldarbeitern während der Erntezeit zur Stärkung gereicht wurde, ist quasi das "belgische IPA" geworden. Probiere dazu unsere Saisons im Onlineshop. Auch Trappistenstile wie Dubbel und Tripel haben viele Fans und Nachahmer gefunden, und in den USA heißt der Trend "Sauer ist das neue Bitter" und US-Brauereien lassen sich von spontanvergorenen belgischen Bierstilen wie Lambic, Gueuze und Flämisch Braun zu eigenen Kreationen inspirieren. 

Craft-Beer in Italien und Japan

Länder wie Italien und Japan, mit hoher Genusskultur gesegnet, aber beim Biertrinken ehrer traditionell Richtung Lager orientiert, nahmen den Craft-Beer-Trend sofort auf und adaptierten mit Begeisterung die neue Genusswelt in Sachen Bier. In fast allen Ländern kann man inzwischen einige Bierschätze finden - Zeichen einer weltweit aufstrebenden Bierkultur. Italien ist eines der wenigen Länder, welche Craft Beer gesetzlich definiert haben. Und der Sorachi Ace-Hopfen aus Japan gehört zu den größten Raritäten bei den Aromahopfen und gilt als "grünes Gold", denn schließlich sind die Anbauflächen auf der fernöstlichen Insel sehr begrenzt.

Bierstil-Flaggschiffe: India Pale Ale und Imperial Stout

Zwei Bierstile müssen gesondert erwähnt werden, da sie die Craft-Bewegung entscheidend geprägt haben. Sie teilen sich ihre Herkunft von den britischen Inseln und ihrer maritimen Geschichte, könnten jedoch ansonsten unterschiedlicher nicht sein. Der eine ist die Hopfenkanone, der andere das Malzmonster: India Pale Ale und Imperial Stout.

Craft-Beer India Pale Ale Geschichte

Um das India Pale Ale ranken sich inzwischen viele Mythen. In seinem Buch “Hops & Glory” stellt Bierautor Pete Brown jedoch fest, dass sich für viele davon, z.B. die Annahme, das Bier sollte nach seiner Ankunft in Indien verdünnt werden, keine historischen Belege finden lassen. Doch der Reihe nach:
Wir schreiben das 17. und 18. Jahrhundert. England ist auf dem Weg zur Weltmacht Nummer 1, und setzt sich allmählich gegen Frankreich, Portugal und die Niederlande als bestimmende Kolonialmacht im fernen Indien durch. Doch sowohl die Soldaten als auch die Bürger vor Ort sind nicht ganz glücklich mit den lokalen Getränken. Neben Claret (einer englischen Bezeichnung für Bordeaux-Wein), der aufgrund der oft angespannten Beziehungen mit Frankreich nicht konstant verfügbar war, möchte man auch Bier auf den Subkontinent verschiffen. Doch der Weg ist lang, ein Suez-Kanal existiert noch nicht, das Kap der guten Hoffnung will umschifft werden. Was tun? Zwei Inhaltsstoffe von Bier erhöhen die Haltbarkeit - Alkohol und der antiseptisch wirkende Hopfen. Daher wählte man für den Export besonders starke und hopfenbetonte Biere. Entmachtung eines weiteren Mythos: Diese Biere wurden ausgewählt, weil sie sich für den Export eigneten und wurden nicht eigens dafür erfunden. Durch die große Beliebtheit des “indischen” Bieres, welches hauptsächlich in Burton-on-Trent produziert wurde, bürgerte sich alsbald der Name “India Pale Ale” im Unterschied zum schwächeren und weniger hopfenstarrenden Pale Ale (also ein blasses - d.h. helles - obergäriges Bier) ein. Mit dem Aufschwung goldener Lager während der Industrialisierung im 19. Jahrhundert kam auch der Niedergang des India Pale Ales und der Weltbierhauptstadt Burton-on-Trent. Von hier aus fanden diese Biere auch in anderen Kolonien, wie Kanada und den späteren USA ihren Weg als eigene Bierkreationen.

Craft-Beer India Pale in den USA

Schnellvorlauf ins späte 20. Jahrhundert: Die US-Craft Beer-Bewegung nimmt sich des in England aufgrund der hohen Alkoholsteuer über die Jahre abgemilderten Stils an. Hier wird nach Menge des gebrauten Biers besteuert, nicht nach Alkoholgehalt. Das IPA kehrt alkoholisch zu seinen Ursprüngen irgendwo zwischen 6 und 8 Alkohol Volumenprozent zurück, erhält jedoch durch die an der Westküste der USA wachsenden Aromahopfen eine unverwechselbare Aromatik: tropenfruchtig, zitral, grasig, honig- bis karamellsüß, nadelgehölzartig harzig und gaumenbetäubend bitter. Eine Bier-Ikone ist geboren.

Craf-Beer Imperial Stout

Das Imperial Stout lässt sich nun recht kurz abhandeln: Man tausche “indische Kolonialisierung” gegen “Handelsbeziehungen mit dem russischen Zarenreich” und ersetze “hopfig” durch “malzig”. In die kalten, russischen Winter passten die schweren, schwarzen, kakao- und kaffeehaft röstigen Russian Imperial Stouts (so der volle Name) einfach besser als die hellen Hopfenbomben.

Biere als Vorreiter der Craft-Beer-Welle

Zu den Vorreitern der Craft-Welle entwickelten sich diese beiden Bierstile (IPA + Imperial Stout), weil sie jedem, der sie zum ersten Mal probiert, sofort unmissverständlich klar machen, wo der Unterschied zwischen Einheitsgeschmack und einzigartigem Geschmack liegt. Einmal auf der hopfigen Seite mit dem IPA, einmal auf der malzigen Seite mit dem Russian Imperial Stout.

Craft Beer-Zutat Hopfen

Viele Biertrinker wissen kaum, dass Hopfen auch bloß eine Würzpflanze für Bier ist. Zwar hat Hopfen einige dem Bier zuträgliche Eigenschaften über den Geschmack hinaus (Schaumstabilität, Haltbarmachung), zwingend notwendig ist die Präsenz von Hopfen zum Brauen von Bier allerdings nicht. Auch das sogenannte bayerische Reinheitsgebot (genauer: die herzöglich-bayerische Landesverordnung) gestattete um 1616, also 100 Jahre nach dem ursprünglichen Erlass, das Brauen mit Koriander, Lorbeer, Wacholder und Salz - Varianten einer Gewürzmischung, die man als Grut bezeichnete und die neben oder anstelle von Hopfen ganz natürlich ihren Dienst im Bier versah.
Man war also offenbar auch im Ursprungsland des Reinheitsgebots zu dem Schluss gekommen, dass guter Koriander nicht schlechter ist als guter Hopfen, um Bier zu würzen. Tatsächlich findet sich kein logisches Argument gegen weitere Brauzutaten, solange sich der Brauer verpflichtet, Bier guter Qualität mit möglichst hochwertigen Zutaten zu brauen.

Hopfenstopfen

Dieser Aufwand (auch in der Menge der eingesetzten Rohstoffe) zeigt sich nirgendwo deutlicher als beim Hopfenstopfen. Zwar ist diese Technik nicht neu, kommt aber durch Craft Beer zu bislang ungekanntem Ruhm. Normalerweise wird Hopfen beim Kochen des Bieres zugegeben. Hopfenstopfen hingegen geschieht im Kaltbereich. Vergleichsweise hohe Mengen werden dem bereits vor sich hin gärenden Bier zugegeben. Dadurch lösen sich vor allem die ätherischen Öle, die Aromastoffe, Bitterstoffe hingegen kaum. Vereinfacht gesprochen: Man bringt ins Bier, wonach der Hopfen riecht - und dank stets neuer Züchtungen aus aller Welt sind abwechslungsreichen Geschmacksnoten kaum Grenzen gesetzt.

Craft Beer-Brauereigröße als Kriterium

In den USA und Italien ist auch die Größe einer Brauerei Kriterium einer Craftbeer Brewery. An den Unterschieden erkennt man auch die jeweiligen Dimensionen des Landes: Während in Italien 200.000 Hektoliter (1 Hektoliter = 100 Liter) die Grenze sind, darf eine Craft Brewery in den USA 6 Mio. Barrels pro Jahr produzieren (ca. 9,5 Mio. Hektoliter). Ginge man rein nach Menge fiele damit jede deutsche Brauerei, die nicht zu einem Braukonzern gehört, in diese Definition. Selbst die momentan größten Brauereien in Privatbesitz, Krombacher und Oettinger, kommen gerade mal auf einen Jahresausstoß von 5 bis 6 Millionen Hektoliter.

Brauverfahren als Kriterium für Craft Beer

Craft Beer versteht sich als Naturprodukt. Entsprechend soll auch der Konsument sein Bier möglichst unverfälscht genießen können. Viele Craft-Brauer verzichten daher bewusst auf die Haltbarmachung durch Filtration und Pasteurisierung. Im ersten Fall sind es die Hefeteilchen, die nicht nur einen oft fruchtig-estrigen Geschmack ins Bier bringen, sondern auch Vitamine enthalten. Im zweiten Fall schädigt die Kurzzeiterhitzung die flüchtige Hopfenaromatik, die der Brauer zuvor so aufwendig ins Bier zu bringen versucht hat.

 

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