India Pale Ale und Double IPA

India Pale Ale und Double IPA im Vergleich

Was macht den Unterschied aus zwischen India Pale Ale und Double India Pale Ale? Einfache Antwort: Mehr von allem! Mehr Malz, mehr Hopfen, mehr Alkohol. Es gehört schon einiges an Mumm aufseiten des Brauers dazu, einen für sich schon intensiven Bierstil nochmals zu steigern. Double IPA ist ein Bier für Mutige.

Anstoßen mit IPA und Double India Pale Ale

Das Verhältnis ist dabei vergleichbar dem von Bock und Doppelbock, den Starkbierbezeichnungen in der deutschsprachigen Bierkultur. Nach hiesiger Auffassung wäre das India Pale Ale ein obergäriges, sehr hopfenbetontes, helles Bockbier, und das DIPA entsprechend ein Doppelbock. Die Bestimmungen für den Alkoholgehalt und die Grenze zwischen den beiden Stilen variieren dabei von Land zu Land etwas. In England kann ein IPA durchaus nur 5%-Vol. aufweisen, ein Double IPA (auch Imperial IPA genannt) vielleicht nur knapp über 7%-Vol. Amerikanische Double IPAs hingegen gehen auch gern bis an die 9%-Vol. Ab ungefähr dieser Grenze hat sich die Bezeichnung Triple IPA eingebürgert.

Ein höherer Einsatz von Getreidemalz bedeutet mehr Alkohol, aber auch mehr Süße im Bier. Damit die betont intensive Hopfenaromatik des IPA-Stils erhalten bleibt, wird der Hopfeneinsatz deutlich nach oben geschraubt. Braurezepte können sich stark unterscheiden, aber zur Illustration: In einem Pilsener kommen auf einen Liter Bier etwa 1,5 Gramm Hopfen. In einem India Pale Ale sind es eher 7,5 Gramm auf den Liter, in einem Double IPA, wie es der Name vermuten lässt, das Doppelte davon.

Wer also von Hopfen gar nicht genug bekommen kann, der ist beim Double IPA genau richtig!

Wer den Vergleich zu Hause nachempfinden möchte, dem seien diese Biere ans Herz gelegt:

Stone IPA - ein klassisches West Coast IPA, also sehr schlank und süffig. Die Hopfennoten fallen knackig zitrusfrisch und mild tropenfruchtig aus, die Bitterkeit ist betont harzig-kräuterhaft. Ursprünglich in San Diego erdacht, kommen wir dank Stone Berlin nun in den Genuss frisch vor Ort gebrauten Biers.
Übrigens: keine Angst vor der Dose! Stone ist ein umweltbewusstes Unternehmen und hat sich die Recyclingbilanz genau angesehen, bevor man sich zu diesem Schritt entschloss. Für das Bier selbst ist die Dose besser, denn sie funktioniert wie ein kleines Fass und bewahrt das Hopfenaroma besser, da sie licht- und luftdichter ist als eine Flasche.

Himburgs Braukunstkeller Amarsi Double IPA - Als einer der Ersten in Deutschland braute Alexander Himburg India Pale Ales nach amerikanischem Vorbild, und er bewies von Anfang an ein Händchen dafür. Sowohl seine Firma als auch seine Rezepturen machten über die Zeit viele Veränderungen durch. Anfangs ein IPA, wandelte sich das Amarsi mit der Zeit zum Double IPA, und zu einem der besten in Deutschland. Der Name rührt sowohl von den verwendeten Hopfensorten Amarillo und Simcoe her, als auch von italienisch “sich lieben”, da es anlässlich der Hochzeit des Brauers erstmals gebraut wurde.

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