Sauerbiere für den Durst im Frühling

Der Frühling kommt - wir wollen raus

Jetzt wollen wir raus: Laufen, Spazierengehen und Radfahren. Der erste Frühlingsdurst nach Bier kommt schnell und läßt sich wunderbar mit den Sauerbieren stillen. Ob Frühjahrsputz oder die neuen Joggingschuhe nach einer Runde Bewegung schmeckt ein kleines Bier gleich doppelt so gut. Der Frühling hat angefangen und wenn auch die Wärme auf sich warten läßt, so wollen wir doch noch vor Ostern die Bier-Regale zu Hause auffüllen. Probiere unsere leckeren Lambic oder Fruchtbiere.

Im Frühling Spaß mit Bier haben

Sauer macht lustig

Echte Sauerbiere können einem den Tag versüßen. Sie sind erfrischend und sehr durstlöschend und stammen meist von aus einer spontanen Vergärungsart mit wilden Hefen. Die Biersorten Berliner Weiße, Flämisches Braunbier, auch Oud Bruin genannt, Lambic, Gueuze, Faro und Leipziger Gose gehören alle dazu und dann gibt es noch die Fruchtbiere auf Lambic-Basis, wie Kriek und Frambozen (oder auch Framboise) die mit den Sauerbieren und den Fruchtanteilen ein Fruchtbier entstehen lassen.

Sauerbiere sind die ursprünglichen Biere und waren auch noch in Deutschland verbreitet, bevor Hopfen sich für den Brauprozess durchsetzen konnte. Dabei spielen bis heute neben dem Malz (meistens aus Weizen- und Gerstenmalz hälftig gemischt) die wilden Hefen die größte Rolle. 
Mikrohefen aus der Luft

Hefe aus der Luft und im Holz

Diese besonderen Hefekulturen wohnen förmlich in der Brauerei, sitzen im Gebälk und besonders in den Holzfässern in denen die Biere reifen. Dabei entsteht gerade deshalb eine besondere Geschmacksvielfalt, weil diese Holzfässer vorher bereits andere Alkoholika gelagert haben und so kommen Aromen von Wein, Portwein, Madeira oder Sherry direkt mit ins Bier.

 

Passendes Bierglas zu Sauerbier von St. Louis Fond Tradition

Passendes Bierglas für Lambic-Biere für den schnellen Bierdurst!

 

Gueuze oder Geuze

Der belgische Bierstil hat die Zeit überdauert und wird als lokale Bierspezialität in bestimmten Regionen Belgiens, beispielsweise im Sennetal, gepflegt. Die Grundnoten dieser Biere (Lambicbiere) sind sehr säuerlich und damit diese auch trinkbar werden, sind sie zumeist aus unterschiedlichen Jahrgängen und mit verschieden langen Lagerzeiten mit einander verschnitten. Dabei enthalten die jüngeren Biere noch gärfähigen Zucker aus dem Malz, während die älteren schon komplexe Hefestrukturen ausgebildet haben, die für eine Nachgärung in Flasche sorgen, was Gueuze den Beinamen "Brüsseler Ch..." (französischer Schaumwein ist gemeint) eingebracht hat. Durch die Gärung in der Flasche wird noch mehr Kohlensäure freigesetzt und deswegen sind diese Bierflaschen besonders dickwandig mit richtigen Korken, die schön ploppen beim Öffnen der Biere. Sehr fruchtig säuerlich von Molkearomen sind sie meist erfrischend süffig und malzig zugleich.

Gose

Dieser deutsche Bierstil wurde 1397 erstmals in einer Urkunde der Stadt Goslar erwähnt. So gab es im Raum Goslar zwischen 1550 und 1750 über 380 Brauer. Die Namensgebung geht auf den gleichnamigen Fluss "Gose" im Harz zurück. Bis circa 1900 war die Gose der meistgetrunkene Bierstil in Leizig, die daher auch die "Gosestadt" genannt wurde. Die typischen Geschmacksnoten sind fruchtig von Apfel, Birnen oder Zitrusnoten, würzig von Koriander und Pfeffer, malzig von Getreide und leicht salzig.

Passendes elegantes Glas für Geuze Biere von Lindemans auf einer Messe

Passendes elegantes Bierglas für Gueuze in Sekt-Glas-Form von Lindemans auf einer Messe

 

Wir empfehlen diese Woche unseren neuen Biere

Oude Geuze Boon á L'Ancienne - VAT 108 + VAT 92 + VAT 91 + VAT 110

Sehr edle Biere, die jeweils mit wilden Hefen in Holzbottichen mit eignem Mikroklima unterschiedliche Geschmacksnuancen produzieren: Herrlich säuerlich, trocken und malzig und so ausvergoren, dass kaum mehr Süße im Bier steckt, die restlichen Aromen sind bei jedem Bier unterschiedlich und sehr spannend. Das sind sehr edle Bier-Geschenke für Bierliebhaber der Sauerbiere.

Oder probiere eines unserer anderen Gueuze-Biere, denn der Start in den Frühling wird uns ganz sicher durstig machen.

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